Brancheneinblicke 7. September 2026 ca. 10 Min. SPM 25.01.02 SPM12

SPM 25.01.02 oder SPM12: Neuroimaging-Projekte 2026 auswählen

Neue Neuroimaging-Projekte sollten standardmäßig mit SPM 25.01.02 beginnen, während laufende Publikations- und Reproduktionsprojekte zunächst bei SPM12 bleiben. Dieser Leitfaden ordnet die Entscheidung nach Zielgruppe, MATLAB-Lizenz, Apple-Silicon-Umgebung, Skriptabhängigkeiten und überprüfbaren Migrationstests.

SPM 25.01.02 oder SPM12: Neuroimaging-Projekte 2026 auswählen

Neue Neuroimaging-Projekte sollten standardmäßig mit SPM 25.01.02 beginnen, während laufende Publikations- und Reproduktionsprojekte zunächst bei SPM12 bleiben. Dieser Leitfaden ordnet die Entscheidung nach Zielgruppe, MATLAB-Lizenz, Apple-Silicon-Umgebung, Skriptabhängigkeiten und überprüfbaren Migrationstests.

Das Projekt muss heute starten, aber die vorhandene SPM12-Umgebung ist bereits eng mit Skripten, MATLAB und alten Ergebnissen verknüpft.

Die schnellste Entscheidung lautet: Für ein neues Projekt wählen Sie standardmäßig SPM 25.01.02; für laufende Publikationen, historische Reproduktionen oder stark angepasste Toolboxes behalten Sie SPM12 und prüfen eine Migration zunächst parallel in einer isolierten Umgebung.

01

Zielgruppen und schnelle Einordnung

Dieser Beitrag richtet sich an drei Gruppen: an Forschende, die erstmals eine fMRI-, PET-, EEG- oder MEG-Umgebung aufbauen, an Teams mit laufenden SPM12-Auswertungen sowie an technische Verantwortliche, die Apple-Silicon-Macs, MATLAB-Lizenzen und reproduzierbare Laborumgebungen verwalten.

Die offizielle SPM-Veröffentlichungsseite führt SPM 25.01.02 mit Stand 07.09.2026 als aktuelle stabile Veröffentlichung. SPM12 wird in der offiziellen Dokumentation als ältere, nicht mehr unterstützte Version beschrieben. Eine Vorabversion wie 26.01.alpha21 gehört deshalb nicht in eine produktive Forschungsumgebung. Maßgeblich sind dabei die offiziellen SPM-Versionshinweise und die SPM-Releases auf GitHub, nicht die Versionsnummer allein.

Die Entscheidung lässt sich zunächst so verdichten:

Situation Bevorzugte Version Begründung Freigabekriterium
Neues Projekt ohne historische Ergebnisse SPM 25.01.02 Keine Altlasten müssen erhalten werden Version, Oberfläche, Batch und Ergebnisdateien funktionieren
Laufende Dissertation oder Publikation SPM12 Vergleichbarkeit mit bisherigen Analysen bleibt erhalten Migration erst nach definierter Reproduktionsprüfung
Historische Reproduktion SPM12 als Referenz Die ursprüngliche Umgebung ist Teil des Versuchsprotokolls Originaldaten und SPM.mat bleiben unverändert
Eigene MATLAB-Skripte oder Erweiterungen Paralleler Betrieb Funktionsaufrufe und Standardeinstellungen können abweichen Repräsentative Pipeline liefert erwartete Ausgaben
Kein MATLAB-Zugang SPM Standalone nur nach Prüfung Runtime, Oberfläche und Erweiterungen müssen zum Projekt passen Kleines Testsample ohne kritische Abweichung
Apple-Silicon-Mac oder Remote-Mac Zwei getrennte Umgebungen Pfade, MEX-Dateien und Startdateien dürfen sich nicht vermischen Lokale Architektur, Remote-Ausführung und Ergebnisprüfung sind getrennt bewertet

Die Tabelle ist eine Entscheidungshilfe, kein Kompatibilitätsversprechen. Besonders bei eigenen Skripten darf eine funktionierende grafische Oberfläche nicht als Nachweis genügen.

02

Neue Projekte mit SPM 25.01.02

Erster Einsatz in fMRI-, PET-, EEG- oder MEG-Projekten

Für ein neu begonnenes Neuroimaging-Projekt ohne bestehende Ergebnisserie ist SPM 25.01.02 die vernünftige Standardwahl. Das bedeutet nicht, dass jede ältere Vorlage unbrauchbar wäre. Es bedeutet vielmehr, dass ein neues Projekt nicht ohne sachlichen Grund an eine nicht mehr unterstützte Ausgangsumgebung gebunden werden sollte.

Installieren Sie die aktuelle stabile Version nach der offiziellen SPM-Installationsanleitung. Legen Sie dabei ein eigenes Projektverzeichnis, eine nachvollziehbare MATLAB-Startkonfiguration und einen getrennten Ausgabeordner an. Ein gemeinsamer, dauerhaft beschreibbarer Ordner für SPM12, SPM 25.01.02, temporäre Dateien und Ergebnisse erschwert später die Fehlersuche.

Die Baseline sollte aus einem repräsentativen Datensatz bestehen. Verwenden Sie nicht nur einen Starttest, bei dem sich die Oberfläche öffnet. Prüfen Sie mindestens:

  • die Versionsausgabe von SPM und MATLAB;
  • den Start der grafischen Oberfläche;
  • einen kleinen Batch-Lauf mit den später benötigten Modulen;
  • die erwarteten Ergebnisdateien, einschließlich SPM.mat, sofern die Pipeline diese erzeugt;
  • die Protokollierung von Eingabedaten, Pfaden und Parametern.

Die SPM-Dokumentation beschreibt die unterstützten Installationswege, ersetzt aber keine projektbezogene Abnahme. Für die Forschungsgruppe ist entscheidend, ob die konkrete Analyse reproduzierbar gespeichert und später erneut ausgeführt werden kann.

Auswahlstandard für die erste Abnahme

Wir empfehlen, die Freigabe nicht mit „SPM startet“ zu begründen. Ein belastbarer Basistest beantwortet vier Fragen:

  1. Wird genau die erwartete SPM-Version geladen?
  2. Verwendet MATLAB den vorgesehenen SPM-Pfad und keine zufällige Kopie?
  3. Läuft ein kleiner, aber repräsentativer Batch ohne manuelle Korrektur?
  4. Sind die Ergebnisdateien lesbar, vollständig und dem richtigen Projektordner zugeordnet?

Bei fMRI-, PET-, EEG- oder MEG-Projekten kann der repräsentative Test unterschiedlich aussehen. Für eine Gruppe zählt beispielsweise die Vorverarbeitung, für eine andere die Modellierung, die Kontrastberechnung oder die Weitergabe an ein eigenes Skript. Entscheidend ist, dass die Testaufgabe die spätere kritische Stelle abbildet.

03

Laufende Dissertationen und historische Reproduktionen

Warum SPM12 in einer laufenden Arbeit bleiben kann

Befindet sich eine Arbeit bereits in Analyse, Einreichung oder Begutachtung, sollte ein Versionswechsel nicht gleichzeitig mit einem wissenschaftlichen Meilenstein erfolgen. Selbst wenn die Daten identisch bleiben, können Pfade, Standardeinstellungen, Funktionsaufrufe, Erweiterungen oder numerische Randbedingungen die Ausgaben verändern.

SPM12 ist laut offizieller SPM12-Kompatibilitätsseite eine ältere Version ohne aktuelle Unterstützung. Das macht sie nicht automatisch wertlos für eine laufende Reproduktion. Die historische Umgebung kann als Referenz erforderlich sein, wenn die bisher berichteten Ergebnisse mit SPM12 erzeugt wurden.

Vor einer Migration sichern Sie mindestens:

  • die unveränderten Eingabedaten als schreibgeschützte Kopie;
  • SPM.mat und alle relevanten Zwischen- und Ergebnisdateien;
  • Batch-Skripte, MATLAB-Skripte und Startdateien;
  • verwendete SPM-, MATLAB-, macOS- und Toolbox-Versionen;
  • Pfade, Standardeinstellungen und besondere manuelle Eingriffe.

Die SPM12-Release-Dokumentation ist dabei eine wichtige Referenz für die historische Umgebung: SPM12 Release Notes. Sie sollte zusammen mit dem Laborprotokoll archiviert werden, nicht nur als Link in einem README.

Reproduktion vor Migration

Wenn eine bestehende Arbeit auf SPM 25.01.02 umgestellt werden soll, kopieren Sie zuerst das gesamte Projekt in einen neuen Arbeitsbereich. Die Originalumgebung bleibt unverändert und dient als Referenz. Erst danach führen Sie den gleichen repräsentativen Ablauf in der neuen Version aus.

Definieren Sie vor dem Vergleich, welche Ergebnisse gleich oder innerhalb eines vorher festgelegten Toleranzbereichs sein müssen. Dazu können zählen:

  • Anzahl und Namen der erzeugten Dateien;
  • Dimensions- und Headerinformationen;
  • Modellparameter und Kontraste;
  • Qualitätskennzahlen der Vorverarbeitung;
  • ausgewählte statistische Karten;
  • Protokollmeldungen und Laufzeitverhalten.

Eine sichtbare Ähnlichkeit der Abbildungen reicht nicht als Beleg. Wenn Unterschiede auftreten und ihre Ursache nicht erklärt werden kann, bleibt SPM12 die Referenz und die Migration wird gestoppt. Ein späterer Wechsel ist möglich, aber nicht während der laufenden Beweisführung für eine Publikation.

Erfahrungshinweis: Eine neue SPM-Version sollte erst dann zur produktiven Umgebung werden, wenn ein unabhängiges Teammitglied den Test anhand der gespeicherten Eingaben wiederholen kann. Ein Screenshot der Oberfläche ist kein Reproduktionsnachweis.

04

Eigene Skripte und Erweiterungen

SPM12-Batches unter SPM 25.01.02

Ein SPM12-Batch kann unter SPM 25.01.02 funktionieren, muss aber nicht unverändert dieselbe wissenschaftliche Ausgabe erzeugen. Besonders kritisch sind direkte Funktionsaufrufe, nicht dokumentierte Felder, eigene MATLAB-Klassen, Laborvorlagen, externe Toolboxes und Binärdateien.

Prüfen Sie jede Abhängigkeit einzeln:

  1. Erstellen Sie eine Liste aller addpath-Einträge und importierten Toolboxes.
  2. Markieren Sie Funktionen, die direkt auf SPM12-Strukturen oder interne Felder zugreifen.
  3. Vergleichen Sie Batch-Felder und Standardeinstellungen zwischen beiden Umgebungen.
  4. Suchen Sie nach MEX-Dateien und prüfen Sie, für welche Plattform sie kompiliert wurden.
  5. Speichern Sie jede Fehlermeldung mit MATLAB-Version, SPM-Pfad und Eingabedatei.
  6. Wiederholen Sie den Ablauf mit einem kleinen, anonymisierten Datensatz.
  7. Entscheiden Sie erst nach dem Vergleich über Migration, Rückfall oder dauerhaften Parallelbetrieb.

Die SPM-Dokumentation zur MEX-Kompilierung und die MathWorks-Dokumentation zur Plattformkompatibilität von MEX-Dateien sind für diesen Schritt relevanter als die Frage, ob sich die grafische Oberfläche öffnen lässt.

Für jede unklare Abweichung gilt: nicht stillschweigend korrigieren, sondern dokumentieren und auf SPM12 zurückfallen. Ein Skript, das ohne Fehlermeldung läuft, kann trotzdem andere Standardeinstellungen oder Ausgabestrukturen verwenden.

05

MATLAB-Lizenz und Standalone-Grenzen

Einsatz ohne MATLAB-Lizenz

SPM 25.01.02 kann über die Standalone-Variante für Umgebungen ohne reguläre MATLAB-Lizenz interessant sein. Die offizielle SPM-Standalone-Dokumentation beschreibt jedoch nicht automatisch jede Erweiterung, jedes eigene Skript und jeden Laborworkflow als kompatibel.

Prüfen Sie vor einer Entscheidung:

  • ob die benötigte MATLAB Runtime verfügbar und passend eingerichtet werden kann;
  • ob der geplante grafische Ablauf in der Standalone-Umgebung funktioniert;
  • ob Batch-Dateien auf dem vorgesehenen Weg ausgeführt werden;
  • ob eigene MATLAB-Funktionen oder externe Toolboxes erforderlich sind;
  • ob MEX-Dateien und Erweiterungen die Standalone-Architektur unterstützen;
  • ob die Ergebnisse mit einer bereits geprüften MATLAB-Umgebung übereinstimmen.

Für Studierende ohne Campuslizenz ist die Lizenzersparnis nur dann relevant, wenn die wissenschaftliche Aufgabe tatsächlich mit Standalone erledigt werden kann. Verwendet die Pipeline eigene MATLAB-Codes, zusätzliche Toolboxes oder Laborbibliotheken, muss zuerst ein Kleinsample durchlaufen werden. Eine Entscheidung allein nach dem Lizenzpreis erhöht das Reproduktionsrisiko.

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Apple Silicon und Remote-macOS-Umgebungen

Getrennte Pfade auf Apple Silicon

Auf einem Apple-Silicon-Mac sollten SPM 25.01.02 und SPM12 nicht in einer gemeinsamen, unkontrollierten MATLAB-Pfadkonfiguration liegen. Verwenden Sie getrennte Startdateien, Installationsverzeichnisse und Ergebnisordner. Schalten Sie nicht einfach beide Versionen in derselben Sitzung über wechselnde addpath-Befehle um.

Die Apple-Silicon-Unterstützung von MathWorks beschreibt die Plattformvoraussetzungen auf MATLAB-Seite. Für SPM-spezifische MEX-Komponenten ist zusätzlich die tatsächliche Binärkompatibilität zu prüfen. Eine native MATLAB-Umgebung beweist nicht automatisch, dass jede ältere Erweiterung nativ läuft.

Die technische Abnahme sollte getrennt erfolgen:

  • Architektur und MATLAB-Ausgabe erfassen;
  • SPM-Version und aktive Pfade protokollieren;
  • MEX-Dateien einzeln laden;
  • grafische Oberfläche und Batch-Ausführung testen;
  • einen längeren, repräsentativen Lauf ausführen;
  • Ergebnisse auf einen lokalen Rechner übertragen und dort prüfen.

Wenn ein Labor keinen geeigneten Mac für diesen Vergleich besitzt, kann es für die Übergangsphase sinnvoll sein, eine Apple-Silicon-Mac-Umgebung zu mieten. Einen Überblick über die verfügbaren Remote-Mac-Optionen von VNCMac können technische Verantwortliche vorab mit den Anforderungen an Zugriff, Datenablage und Nutzungsdauer abgleichen. Dabei sollte die Forschungsgruppe die Datenrichtlinie vorab klären: sensible Patientendaten gehören nicht ungeprüft auf einen extern verwalteten Rechner. Für anonymisierte oder synthetische Testdaten ist eine Remote-Umgebung dagegen häufig ausreichend.

Die Netzwerkqualität und die Rechenleistung müssen getrennt bewertet werden. Verzögerungen im VNC-Bild, beim Datei-Upload oder beim Herunterladen von Ergebnissen sagen nicht unmittelbar etwas über die Dauer eines MATLAB- oder SPM-Batches aus. Umgekehrt kann ein Batch korrekt weiterlaufen, obwohl die grafische Fernbedienung zeitweise träge wirkt.

Reproduzierbarer Parallelbetrieb

Für einen Dual-Track-Betrieb erstellen Sie je Version eine eigene Startprozedur. Darin werden SPM-Pfad, MATLAB-Pfad, Arbeitsverzeichnis und Ausgabeverzeichnis explizit gesetzt. Startdateien sollten nicht unbemerkt globale Einstellungen aus einer anderen Version übernehmen.

Halten Sie außerdem fest:

  • welche Version die Referenz ist;
  • welcher Datensatz als Regressionstest dient;
  • welche Ausgaben verglichen werden;
  • wann ein Test als bestanden gilt;
  • welches Ereignis einen Rückfall auf SPM12 auslöst.

So wird aus „beide Versionen sind installiert“ eine überprüfbare Forschungsumgebung.

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Migration im Lebenszyklus einer Arbeitsgruppe

Für neue Projekte ist SPM 25.01.02 der sinnvollere Standard, weil die Gruppe nicht freiwillig eine alte, nicht unterstützte Basis übernehmen muss. Für laufende Arbeiten bleibt SPM12 zunächst die belastbare Referenz. Für Migrationsprojekte ist ein paralleler Betrieb die sichere Zwischenlösung.

Technische Verantwortliche sollten jedes Projekt mit einer kurzen Versionsakte versehen. Sie enthält mindestens SPM, MATLAB, macOS, Erweiterungen, Skripte, Eingabedaten, Ausgabeformat und Rückfallumgebung. Bei sensiblen Neuroimaging-Daten kommen Zugriffsrechte, Verschlüsselung, Löschfristen und DSGVO-Anforderungen hinzu.

Die Bewertung kann nach dem folgenden Muster erfolgen:

  • Weiter mit SPM12: Wenn die Arbeit kurz vor Abgabe steht oder die neue Ausgabe nicht erklärt werden kann.
  • Migration auf SPM 25.01.02: Wenn die repräsentative Pipeline in der isolierten Umgebung erfolgreich getestet wurde und die Ergebnisse die vorher festgelegten Kriterien erfüllen.
  • Vorübergehend dual: Wenn die neue Version technisch läuft, aber Skripte, Toolboxes oder wissenschaftliche Abweichungen noch nicht abschließend bewertet sind.

Damit wird die Versionswahl an den Projektlebenszyklus gebunden und nicht an den Wunsch, möglichst schnell eine neue Versionsnummer einzusetzen.

08

Entscheidung für die nächste Arbeitswoche

Führen Sie die Umstellung in dieser Reihenfolge durch:

  1. Ordnen Sie das Projekt als neu, laufend, historisch reproduzierend oder migrationsbereit ein.
  2. Sichern Sie Daten, SPM.mat, Skripte, Startdateien und Umgebungsinformationen schreibgeschützt.
  3. Richten Sie SPM 25.01.02 und SPM12 in vollständig getrennten Verzeichnissen ein.
  4. Prüfen Sie MATLAB, Standalone, Apple-Silicon-Architektur und MEX-Abhängigkeiten.
  5. Definieren Sie einen repräsentativen Kleinsample-Test mit festen Ausgabekriterien.
  6. Führen Sie den Test in beiden Umgebungen aus, ohne die Originaldaten zu überschreiben.
  7. Dokumentieren Sie Abweichungen und legen Sie eine klare Rückfallbedingung fest.
  8. Geben Sie erst danach eine Version für die produktive Analyse frei.

Falls die aktuelle Lösung aus einem gemeinsam genutzten Laborrechner, einer unklaren MATLAB-Installation und vermischten SPM-Pfaden besteht, liegt ihr größter Nachteil nicht nur in der Bedienung: Fehler lassen sich später kaum einer Version, einem Pfad oder einer Erweiterung zuordnen. Ein eigener lokaler Mac verursacht zusätzlich Anschaffung, Wartung und die Bindung von Budget an ein Gerät, das möglicherweise nur für die Migrationsprüfung gebraucht wird.

Wenn für diesen begrenzten Zeitraum kein geeigneter Mac verfügbar ist, kann VNCMac eine zeitlich begrenzte Remote-Option sein: Eine Umgebung mit vollständigen Rechten lässt sich für den isolierten Vergleich von SPM12 und SPM 25.01.02 einsetzen, während die Originalumgebung unangetastet bleibt. Für dauerhaft hohe Rechenlast, zwingende physische Schnittstellen oder streng regulierte Patientendaten ist ein eigener, institutionell kontrollierter Rechner weiterhin die bessere Wahl. Für eine einmalige Versionsprüfung oder einen befristeten Reproduktionslauf vermeidet die Miete dagegen eine vorzeitige Geräteanschaffung und konzentriert die Kosten auf den tatsächlichen Testzeitraum.