Kurzentscheidung: Architektur und Umgebung zuerst
Die offizielle Installationsdokumentation von JupyterLab nennt sechs Installationswege: conda, mamba, uv, pip, pipenv und Docker. Symptom: JupyterLab öffnet sich, aber Kernel, Bibliotheken oder Erweiterungen passen nicht zur Forschungsumgebung. Schnellste Lösung: Wählen Sie zunächst eine isolierte, native arm64-Umgebung, installieren Sie JupyterLab 4.6 dort und greifen Sie aus der Ferne ausschließlich über einen geschützten Zugang wie einen SSH-Tunnel zu.
Diese Anleitung ist für drei Gruppen gedacht: für Forschungsgruppen ohne Mac, die macOS-basierte Python- oder R-Abläufe prüfen müssen; für Forschende, die ein bestehendes Jupyter-Projekt auf Apple Silicon übertragen; und für Hochschul-IT-Teams, die eine reproduzierbare Umgebung samt Zugriffskonzept übergeben sollen.
Unser Urteil lautet nicht „conda ist immer besser“ oder „pip ist grundsätzlich falsch“. Entscheidend ist, ob die Abhängigkeiten, der Kernel und die nativen Bibliotheken in einer nachvollziehbaren Architektur und Umgebung zusammenbleiben. Erst danach ist die Frage relevant, ob ein eigener Mac, ein Linux-/Windows-System oder ein gemieteter Remote Mac für das Projekt wirtschaftlich sinnvoll ist.