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Die Symptome entscheiden über den nächsten Schritt
Wenn nur die aktuelle Antwort unvollständig ist
Prüfen Sie zunächst die sichtbare Oberfläche:
- Ist das Eingabefeld weiterhin aktiv?
- Ist dasselbe Modell noch ausgewählt?
- Wird die Sitzung als laufend, abgeschlossen oder fehlerhaft angezeigt?
- Gibt es nach dem letzten Textfragment ein Abschluss-, Fehler- oder Abbruchereignis?
- Hat ein Werkzeug bereits eine Datei verändert, einen Prozess gestartet oder eine Freigabe angefordert?
Wenn diese Prüfung unauffällig bleibt, senden Sie eine kurze, nebenwirkungsfreie Eingabe. Geeignet ist eine reine Statusfrage wie: „Bestätigen Sie den letzten vollständig gespeicherten Schritt, ohne Dateien zu ändern.“ Sie wollen nicht sofort die ursprüngliche Aufgabe erneut starten, sondern feststellen, ob der Agent überhaupt eine neue Runde annimmt.
Stoppen Sie, sobald die kurze Anfrage wieder fehlschlägt, der gleiche historische Punkt auftaucht oder ein Werkzeugzustand nicht eindeutig ist. Eine erfolgreiche Statusantwort erlaubt die Fortsetzung, aber nur mit einer expliziten Zusammenfassung des nächsten kleinen Schritts.
Wenn das Weitersenden denselben Fehler wiederholt
Wiederholt sich der Fehler sofort, vergleichen Sie vier Bezugspunkte:
- dieselbe Position im Verlauf,
- dasselbe Modell oder derselbe Provider,
- dasselbe Werkzeugresultat,
- dieselbe Version und Konfiguration.
Der Fehler ist besonders wahrscheinlich verlaufsbezogen, wenn eine neue Sitzung mit identischem Modell und identischen Berechtigungen funktioniert, während nur die alte Sitzung scheitert. Er ist eher providerbezogen, wenn neue und alte Sitzung an derselben Stelle der Anfrage scheitern.
Senden Sie nicht zehn weitere Wiederholungen, um „sicherzugehen“. Das kann Kosten, Rate-Limits und weitere Seiteneffekte erzeugen, ohne neue Beweise zu liefern. Speichern Sie stattdessen:
- die installierte Version,
- den Startmodus,
- den ausgewählten Provider,
- den Sitzungsnamen oder die Sitzungskennung,
- den letzten erfolgreichen Schritt,
- die erste fehlerhafte Fortsetzung,
- relevante
SessionEvent-Ausschnitte,
- den Zustand des Arbeitsverzeichnisses.
Die offizielle Dokumentation beschreibt, dass turn/*, step/*, user/message, assistant/* und tool/* zu den dauerhaften Sitzungsereignissen gehören. Für eine belastbare Diagnose sollten Sie deshalb nicht nur den sichtbaren Text, sondern auch die Reihenfolge dieser Ereignistypen betrachten. (github.com)
Wenn die Seite funktioniert, aber die alte Sitzung nicht ausführt
Starten Sie eine neue Sitzung in derselben Umgebung und führen Sie einen harmlosen Test aus. Öffnen Sie danach eine Kopie der alten Sitzung und prüfen Sie nur das Laden und eine nebenwirkungsfreie nächste Anfrage.
Die Entscheidung ist dann klarer:
- Neue Sitzung funktioniert, alte Kopie funktioniert ebenfalls: Die Originalumgebung oder ein lokaler Zustand außerhalb des Verlaufs ist verdächtig.
- Neue Sitzung funktioniert, alte Kopie lädt nicht: Der alte Verlauf oder seine Persistenz ist wahrscheinlich beschädigt.
- Neue und alte Sitzung scheitern gleich: Provider, Modellroute, Berechtigungen oder Laufzeitumgebung zuerst prüfen.
- Alte Kopie lädt, aber die nächste Runde bleibt blockiert: Ereignisfolge, offener Werkzeugaufruf oder fehlender Rundenabschluss prüfen.
Das offizielle Web-UI-Handbuch weist außerdem darauf hin, dass ein Arbeitsbereich ausgewählt sein muss, bevor der Sitzungs-Composer verfügbar ist. Eine scheinbar blockierte Sitzung kann deshalb auch an einer fehlenden oder nicht mehr zugänglichen Arbeitsbereichszuordnung liegen. (github.com)